Strom 2012 - Vergleichen, Wechseln & Sparen


Strom sparen

Dass Strom teuer ist, wird den meisten Menschen besonders dann schmerzlich bewusst, wenn sie ihre alljährliche Stromabrechnung vor sich liegen haben. Neben einem Wechsel des Stromanbieters ist das Einsparen von Strom im alltäglichen Leben die einzige wirksame Methode, um Stromkosten gering zu halten. Dazu sind keine großen Investitionen oder Anschaffungen nötig, denn schon mit ein paar einfachen Handgriffen und Umstellungen lässt sich viel bewirken.

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Zunächst gilt es, einen bewussten Umgang mit dem Strom zu entwickeln. Tageslicht sollte optimal ausgenutzt und Lampen nicht unnötig angeschaltet werden. Jede künstliche Lichtquelle im Haushalt sollte mit Energiesparlampen ausgestattet werden, da diese nur ein Fünftel so viel Strom verbrauchen wie Glühlampen und außerdem eine wesentliche längere Lebensdauer vorweisen können. Helle, reflektierende Lampenschirme spenden zusätzlich mehr Licht als dunkle Modelle.

Nicht zu unterschätzende Stromfresser sind zum Beispiel Elektrogeräte im Standby-Betrieb. Besonders ältere Geräte verbrauchen so unnötig viel Strom, doch auch bei modernen Fernsehern, DVD-Player und ähnlichen Geräten summiert sich der Verbrauch im Laufe des Jahres. Ist kein Ausschalter vorhanden, empfiehlt es sich, das Gerät an eine abschaltbaren Steckdosenleiste anzuschließen. Auch in der Küche kann Strom eingespart werden. Wann immer es möglich ist, sollte zum Beispiel auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden, denn häufig wirkt sich diese Maßnahme auf das Backergebnis in keiner Weise aus. Beim Kochen sollte die Größe der Kochplatte stets zur Größe des verwendeten Kochgeschirrs passen, damit so wenig Wärme wie möglich verloren geht.

Steht die Anschaffung neuer Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine oder Kühlschrank an, sollten die Angaben des Herstellern in puncto Energieverbrauch genau beachtet werden. Aber auch bei vorhandenen Geräten lässt sich Strom sparen. Waschmaschine und Spülmaschine sollten ausschließlich dann angeschaltet werden, wenn sie vollständig gefüllt sind. Viel Energie kann eingespart werden, wenn Kleidung bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird.

In den den meisten Fällen reichen Waschgänge bei 40 oder höchstens 60 Grad völlig aus. Auch bei hartnäckigen Verschmutzungen muss nicht unbedingt die Waschtemperatur erhöht werden. Zusätzliche Fleckenentferner schaffen die meisten Flecken auch bei niedrigen Temperaturen. Nach dem Waschen empfiehlt es sich, die Wäsche gut geschleudert auf der Leine trocknen zu lassen und sich nur in Ausnahmefällen des Wäschetrockners zu bedienen.